Wenn die Tage langsam länger werden, erwarten viele Menschen automatisch mehr Energie und neue Motivation. Stattdessen fühlen sich viele im Übergang vom Winter zum Frühling überraschend müde, antriebslos und weniger belastbar. Dieses Phänomen wird oft pauschal als „Frühjahrsmüdigkeit“ bezeichnet – tatsächlich spielen jedoch mehrere Faktoren zusammen.
Zum einen wirkt der Körper noch unter dem Einfluss der dunklen Wintermonate, zum anderen können leere Nährstoffspeicher und hormonelle Umstellungen eine Rolle spielen. Man kann dabei zwischen Wintermüdigkeit – verursacht durch Lichtmangel und veränderte Biorhythmen – und einem Frühjahrsmangel unterscheiden, bei dem vor allem Vitamin- und Mineralstoffspeicher eine Rolle spielen. Licht, Vitamin D, Mineralstoffe und die Stressregulation des Körpers greifen ineinander und bestimmen, wie energiegeladen wir uns jetzt fühlen.