Koriander wird in der Naturheilkunde seit Langem im Zusammenhang mit der Schwermetallausleitung eingesetzt. Besonders bei Schwermetallen wie Quecksilber, Blei oder Cadmium wird diskutiert, ob bestimmte Pflanzenstoffe des Krauts dazu beitragen können, im Gewebe eingelagerte Metalle zu mobilisieren und die körpereigenen Ausscheidungsprozesse zu unterstützen.
Die mögliche Wirkung beruht vor allem auf den enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen und antioxidativen Verbindungen. Naturheilkundliche Konzepte gehen davon aus, dass Koriander dazu beitragen kann, Schwermetalle im Körper zu binden beziehungsweise für die Ausscheidung verfügbar zu machen. Anschließend sollen diese Stoffe über die natürlichen Entgiftungswege von Leber, Nieren und Darm ausgeschieden werden. Wissenschaftlich ist dieser Mechanismus bislang nicht eindeutig belegt, weshalb Koriander als unterstützende Maßnahme und nicht als gesicherte Therapie betrachtet werden sollte.
Koriander Wirkung im Zusammenhang mit Quecksilber und anderen Schwermetallen: